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Pressestimmen


...das Streichquartett in F-Dur ... ist ... wohl das mit am häufigsten gespielte Kammermusikstück von Ravel. Hätte es das Diogenes-Quartett zu Ravels Zeiten gegeben, könnte man meinen, er hätte es für sie geschrieben.
Höchst differenzierte Dynamisierungen ohne Effekthascherei waren wieder Markenzeichen der jungen Musiker, die seit 13 Jahren als Diogenes-Quartett die Konzertsäle füllen. Allein schon der mitreißende zweite Satz "Assez vif très rythme" mit raffinierten Pizzicato-Passagen hätte einen leider nicht opportunen Zwischenbeifall verdient. Dann der Kontrast im "Très lent" mit mystischen als auch verträumten langsamen Tonläufen, die vom absolut temperamentvollen Schluss abgelöst wurden. In dieser Heiterkeit passte der lebhafte Stefan Kirpal, der trotz abgehobener Füße seine musikalische Bodenhaftung behielt. ...
Münchner Merkur, 28. Oktober 2011
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... Der Avantgarde-Komponist Aribert Reimann hatte acht Heinelieder von Mendelssohn für Sopran und Streichquartett bearbeitet und durch Überleitungen in seiner eigenen, modernen Musiksprache verbunden. ... Mendelssohns Melodien schwammen auf diese Weise wie Inseln von Wärme und Wohlklang im kühlen, harschen Medium der Neuen-Musik-Tonsprache. Das gab den Liedern etwas Anrührendes, zumal Jungstar Anna Prohaska sich mit großer Hingabe in die Stücke vertiefte. ... Die fabelhaft gespielten Streichquartettklänge tauchten Prohaskas Stimme in ein flackerndes Licht. Mal rieselte es aus den Geigen wie irreales Flitterwerk über sie herunter; dann umflatterten fahle, dunkle Streicherklänge sie wie ein Schwarm Raben. Die Spannung zwischen seeligem Wohlklang und unheimlichem Schaudern war äußerst packend.
Die Stimmung in der Sommernachtstraum-Geschichte davor und danach war im Vergleich dazu heiter und beschwingt - aber nicht weniger prägnant auf den Punkt gebracht. Das Quartett mit Stefan und Gundula Kirpal an den Violinen, Magdalena Brune, Viola, und Stephen Ristau, Cello, brachte die irrlichternden Feentänze von Mendelssohns Musik mit federleichter Präzision zum Glitzern. Robust schunkelte die Musik der Handwerker. Und wo das Klavier hinzutrat, war die Sache bestens verzahnt. ...
Reutlinger General Anzeiger, 7. Oktober 2011
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... Das Diogenes-Quartett spielte farbig und facettenreich, voller intimer Vertrautheit mit Mozarts Werk, in dem Schlichtheit und Kunstfertigkeit genial miteinander verschmelzen.
Frisch, dynamisch und energiegeladen erklang nach der Pause das erste Streichquartett in D-Dur Opus 44 von  Mendelssohn. Selten konnte man das Werk so aus einem Guss, so lebendig und unmittelbar hören. Die mitreißende Interpretation des Diogenes-Quartetts ließ selbst die engen und harten Kirchenbänke vergessen. Der erste Satz strotzte nur so vor Ausdruckskraft, das Menuett mit seinem pastoralen Presto con brio spielten die Musiker derart kompakt und mit virtuosem Elan, dass die Zuhörer minutenlang applaudierten. ...
Oberbayerisches Volksblatt OVB, 3. August 2011
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... Die Interpretation ist glutvoll und glänzend, ist leidenschaftlich und lebendig,  man hört das - und man sieht das am Blickkontakt, an Mimik und Körpersprache der Musiker, ganz besonders beim Primus inter pares Stefan Kirpal, der die Beine hochreißt und doch immer geerdet ist. ...
... Die Mischung macht wohl den Erfolg des Diogenes-Quartetts aus: Große Emotionalität, ohne dabei auf strukturellen Überblick und intelektuelle Durchdringung zu verzichten, die technische Beherrschung des Instruments sind eine Bedingung eines gelungenen Konzerts, doch was wäre all dies ohne die offensichtliche, hörbare Freude am gemeinsamen Musizieren.
Main-Echo, 27. Juni 2011
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... Mit jugendlichem Schwung, fettfrei und klar, die virtuosen Passagen glänzend und scharf vorzutragen sich nicht scheuend, unsentimental, aber den Melodien einfühlsam ihren Tribut gebend, begeisterten die vier Künstler das Publikum nicht nur mit den Werken der bekannten Großmeister Haydn und Mendelssohn, sondern auch mit dem Quartett Rufinatschas, das eine wahre Entdeckung ist. Es kommt einem in solchen Fällen der Gedanke: wäre das Quartett – zum Beispiel hier – von Brahms, würde es jeden Tag irgendwo aufgeführt. ...
Dolomiten, 9. Juni 2011
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… Merkmal ihres Musizierstils ist in allen Werken deutlich: Hohe klangliche Sensibilität, feinnervige Unverwaschenheit des Klanges, intensives Durchdringen der kompositorischen Strukturen und zupackende Musizierfreude. ...

Welchen klanglichen Feinsinn das Diogenes Quartett einbringen kann, welchen Sinn für die Entwicklung einer Komposition, welche Differenzierungsfähigkeit im Agogischen wie im Dynamischen, das wurde im F-Dur-Quartett von Maurice Ravel beispielhaft bewiesen.
... der kraftvolle zweite Satz mit seinen raffinierten Pizzikato-Zwischenteilen, der in seiner klanglichen Differenzierung kaum zu überbietende langsame Satz und der temperamentvolle Schluss [waren] Beispiele glänzender intellektueller und technischer Durchdringung. …
Der Patriot - Lippstädter Zeitung, 12. April 2011
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Die Fachwelt zählt sie zur internationalen Spitze ihres Genres. Warum - das bewiesen die vier Edelstreicher des Münchner Diogenes Quartett jetzt eindrucksvoll bei ihrem Gastspiel vor mehr als 200 Zuhörern im fast ausverkauften Pinneberger Ratssaal. ... Sie bestachen durch Authentizität und Charisma, zu jeder Sekunde schlüssige Phrasierungen in einem stimmigen Gesamtkonzept und durch ein spannendes Programm. Und sie waren einfach atemberaubend sicher aufeinander eingespielt. Vom ersten Satz des Haydn’schen F-Dur-Quartetts op. 50/5 an schlugen die Routiniers das Publikum in den Bann: Mit leichter Hand verliehen sie der Eleganz des großen Wiener Klassikers lebendige Frische. Wie aus einem Guss spielten sie, ließen die Melodie fließen und schimmern, zwitschern und hüpfen.
Nach diesem delikaten Appetithäppchen ging’s ans Eingemachte: Ravels Streichquartett F-Dur. ... Dramatik ohne aufgesetzte Effekthascherei, nahtlos ineinander greifende Dialoge zwischen den Stimmen, perfektes Timing - da machte das Zuhören einfach Spaß. ...
Pinneberger Tageblatt, 21. Februar 2011
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… Es folgt ... Maurice Ravel und sein wundersam-melodiöses und flirrendes „Quartett F-Dur“. ... Mit welch unendlicher Klangvielfalt überzeugt und verzaubert uns das „Diogenes Quartett“: Es entstehen Klänge wie sanft sinkenden Schneeflocken, die im feinen Hauch und Gesang der weiten melodischen Bögen schmelzen. Oft sieht das Publikum die Musiker mit geschlossenen Augen agieren, ganz versunken im Zusammenspiel. ... Eine zauberhafte Wiedergabe dieses Meisterwerks.
... Jeder der vier Musiker lebt seine instrumentale Könnerschaft vollkommen in den Werken aus und gibt sich hochkonzentriert der Verständigung im Team hin. Das macht die Intensität des „Diogenes Quartetts“ aus. …
Neue Presse Coburg, 15. Februar 2011
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Im dritten Abonnementkonzert des Stadttheaters hatte das noch junge Diogenes Quartett ... als Eröffnungswerk das von Haydn 1787 komponierte Streichquartett F-Dur, op. 50 gewählt und schon nach den ersten Takten das Bocholter Konzertpublikum für sich eingenommen. ... Stets überzeugte das noch junge Ensemble mit seiner Haydn-Interpretation.
Dann das Hauptwerk des Abends, das Klarinettenquintett h-Moll, Opus 115, das Johannes Brahms in seiner späten Schaffensperiode komponiert hat. ... Dabei merkte man sofort: Diese fünf Musiker haben ihren Brahms verstanden. ... Im Finale ... transformiert Brahms das Thema des ersten Satzes zu einem grandiosen Variationssatz, bei dem alle Ensemblemitglieder ihre Extraklasse zeigten: solistisch brillant in den Variationen und homogen musizierend in der ergreifenden Coda. ...
Bocholter-Borkener Volksblatt, 29. November 2010
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... Das 1. Sinfoniekonzert stand unter dem Titel „Vom Quartett ins Sinfonieorchester“. Das Diogenes Quartett, ein junges und innovatives Ensemble aus München, war an diesem Abend mehrfach gefordert. ... Dass das Diogenes Quartett in der Klassik des späten 18. Jahrhunderts zu Hause ist und auch Werke des 20. Jahrhunderts meistert, war zu hören. Entsprechend passten die Musiker ihren Klang der Stilepoche an. ... Äußerste Präzision und ein homogener Klang zeichnen dieses hervorragende Streichquartett aus. ...
Thüringer Allgemeine, 2. Oktober 2010
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... Das Diogenes Quartett ... lässt der Komposition alle erdenkliche Sorgfalt angedeihen, paart Leichtigkeit im ersten und zweiten Satz mit Melancholie im dritten Satz; verfügt auch über die nötige Virtuosität zum Beispiel im vierten Satz. Es setzt eine reiche Palette darstellerischer Möglichkeiten ein und lässt so das Zuhören zu einem kurzweiligen Erlebnis werden. ...
Das Orchester, Juli / August 2010
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... Der Zuhörer wünscht sich mehrere solcher Abende. Das Diogenes Quartett gibt keine dieser oft arg heruntergespulten Werkeinführungen, sonder seziert seine ihr ureigenste Interpretation. Im musikantischen Zugriff, im Zerlegen von Farb- und Ausdrucksnuancen, die im Gespräch begründet werden, entsteht aus dem Gerüst der Bau, das Stück in all seinen Variationen. Dabei werfen sich die vier Musiker schlagfertig verbale Einsichten zu, was das Zuhören umso amüsanter macht. Und sie erzählen davon, wie sich ein Stück veredelt, wenn man es dann nach all den Proben auf der Bühne spielt: „Wir brauchen dafür das Publikum.“
Aber letztendlich war dieses Gesprächskonzert nur der Abschluss eines langen Tages, an dem die jungen und schon sehr renommierten Musiker auf Einladung von Musikschulleiter Markus Lentz den Nachwuchs in die aufregende Welt des Streichquartetts einführten. ...
Münchner Merkur, 16. Juni 2010
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... Wir hören in der engagierten und hochkompetenten Interpretation durch das Diogenes Quartett mit Andreas Kirpal am Klavier zwei großartige romantische Kammermusikwerke ... Wäre hier Platz für eine musikwissenschaftliche Abhandlung, dann müsste man von der kompositorischen Qualität der Musik Gernsheims sprechen. Stattdessen sei hier die wunderbare Klangschönheit und faszinierende Melodienfülle der beiden Werke angepriesen, erstklassig zur Geltung gebracht von den vier Musikern des 1996 in München gegründeten Ensembles.
Rondo, Klassik und Jazz Magazin, 29. Mai 2010
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... Um es vorweg zu nehmen: Es war ein besonders eindrucksvoller Kammermusikabend, den es da in der vollbesetzten Kirche zu hören gab. Wie immer war der Brahms-Gesellschaft das Außergewöhnliche gerade gut genug. Das erwies sich einmal mehr bei der Auswahl der Künstler. ...
Eröffnet wurde das Programm mit der Ouvertüre für Streichquartett d-Moll. Das Ensemble widmete sich diesem schweren Werk mit großer Empfindsamkeit. Von den ersten Takten an begeisterte das Diogenes Quartett mit seiner vorzüglichen Tongebung. Bei den „Fünf Menuetten und sechs Trios“ bestachen die immer schöne und klare Intonation und das erlesene und transparente Zusammenspiel. ...
Marner Zeitung, 18. Mai 2010
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... Mit einem solch bemerkenswert spielenden Streichquartett konnte man sich auf Ludwig van Beethovens Streichquartett C-Dur aus der Gruppe der „Russischen Quartette“ freuen, und man wurde im zweiten Teil des Konzerts nicht enttäuscht. Das Publikum erlebte mit zwei sich blind verstehenden Violinen (Stefan und Gundula Kirpal), einer wunderbar klingenden Viola (Stephanie Krauß) und einem sich gefühlvoll in das Ensemble einbindenden Violoncello (Stephen Ristau) Beethovens Musik in Vollendung. ...
Rieser Nachrichten, 3. Mai 2010
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... Von einem ganz anderen Kaliber ist Egon Kornauths (1891–1951) eigenwilliges Klavierquintett von 1933, dessen weit ausschwingenden Melodien und chromatisch angereicherten Harmonien man mit großer Spannung folgt. Das liegt zweifellos auch an der ausgezeichneten Darbietung des Ensembles, das die gewaltigen Dimensionen des halbstündigen Werkes mit sinfonischem Atem erfüllt und die Komposition in ihrer ganzen Fin-de Siècle-Sinnlichkeit erblühen lässt. Der Pianist Andreas Kirpal ist dabei ein ebenbürtiger, mit orchestralem Zugriff und farbiger Tongebung agierender Partner.
Ensemble - Magazin für Kammermusik, Januar 2010
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... So begann der Abend mit dem Streichquartett G-Dur op. 54/2 von Haydn. Vom ersten Ton an zeigte sich die hohe ästhetische Klangkultur dieses Ensembles. Schon fast selbstverständlich war die absolute Homogenität in allen Facetten, frappierend die ungemein feine Schattierung in völliger Einheitlichkeit. ... Höhepunkt des Abends aber war die Darbietung des Streichquartetts Nummer 2 a-Moll op. 13 von Mendelssohn Bartholdy. Das Ensemble bot in jeder Hinsicht eine Meisterleistung. Beeindruckend waren der mitreißende Schwung des Spiels und die Gestaltung der großen Melodiebögen. ...
Westfälisches Volksblatt, 27. Oktober 2009
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... Und so war die Aufführung dieses überaus gesanglichen Werks, in welchem Mendelssohn ein geradezu feuriges Temperament entfaltet, ein Hochgenuss virtuoser Quartettkunst. Herzstück waren die beiden Mittelsätze, das wunderbar gesangliche Menuett und das folgende, schlicht bezaubernde Andante espressivo con moto, dessen melancholisch-zärtliches Thema eine der besten Erfindungen Mendelssohns ist.
Das Publikum war bei allen drei Werken, auch bei dem durchaus schwierigen Janácek mit dankbarer Begeisterung dabei. Es wurde belohnt mit dem herrlichen Andante cantabile aus Mozarts G-Dur Quartett KV 387, ein Stück, in welchem Schönheit und Bedeutung sich die Hand reichen, von unserem Quartett makellos zelebriert.
Süddeutsche Zeitung, 23. Oktober 2009
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... Dargeboten wird diese seit Langem ungehörte Musik vom Münchner Diogenes Quartett, dem sich für Kornauth der Pianist Andreas Kirpal beigesellt: Eine erstrangige Interpretation, befeuert von großer Liebe zu den Werken und befruchtet durch ein hohes Maß an individuellem sowie gemeinschaftlichem Können – ein völlig ungetrübter Hörgenuss.
Rondo, Klassik und Jazz Magazin, 10. Oktober 2009
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... Jazz meets Brahms. ... Im Dialog wird das zu einem höchst spannenden Hörspiel, in dem aus Klangfarben Harmoniebilder werden, gekennzeichnet von Kontrasten, Kooperationen und Ko-Existenzen. ... „Die Nachwuchsförderung liegt uns am Herzen“, sagt Stephen Ristau, und dann greifen er und seine Kollegen wieder zum Bogen und befördern Johannes Brahms in einen so jungen Kontext, dass das Publikum in spontanen Jubel ausbricht.
Süddeutsche Zeitung, 24. Juli 2009
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... In der Musik tun dies die vier jungen Musiker des Diogenes Quartetts, die sich bei Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 3 in D-Dur mit viel Schwung und jugendlicher Energie in die Melodiephrasen legen und melancholisch seufzendes Wehklagen mit lebendiger Leichtigkeit verbinden. An der ersten Geige legt Stefan Kirpa im zweiten Satz wunderbar zarte Umspielungen über das Klangbett der drei weiteren Quartettmitglieder ... Mit viel Drive kommt das Capriccio e-moll op. 81 daher, lebendig strebt die Musik nach vorne. Einen sehnsuchtsvoll ausmusizierten Rahmen bietet das Liebesliedthema beim Streichquartett Nr. 2 a-moll, das ebenso dynamisch wie dramatisch erklingt.
Passauer Neue Presse, 2. Juli 2009
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... Den Nachweis, zu den Besten seiner Generation zu gehören, lieferte das ... Diogenes Quartett ... mit den Streichquartetten op. 54/1 von Haydn und Mendelssohns op. 44/1 ... Neben vielen Farb- und Ausdrucksnuancen ... bestach die Haydn-Interpretation der Münchner vor allem auch durch ihren Esprit. ...

 

Böblinger Zeitung, 27. März 2009
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... Ein Glanzlicht hatte das Diogenes Quartett zu Beginn mit einer grandiosen Deutung des Streichquartetts G-Dur, op. 54/1 von Joseph Haydn gesetzt. Das war Haydn in Reinkultur: unaufdringlich, entspannt, sonor, transparent, homogen und mit einer Spur Schalk im Nacken. Genau so und nicht anders muss das Klassik-Genie gespielt werden. Bravo!
Harburger Anzeigen und Nachrichten, 17. März 2009

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... Hauptwerk des Abends war dann Gabriel Faurés Klavierquintett op. 115. ... Und hier stimmte alles: die gewichtige kammermusikalische Faktur, das impulsive, engagierte Spiel aller fünf Musiker, die gleichberechtigt und stilistisch wunderbar stimmig das bedeutende Werk brachten. Dafür gab es Bravos.

Hamburger Abendblatt, 17. März 2009

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Dass die Reihe „rückblicke“ zu den besten Kammermusik-Zyklen dieser Stadt gehört, verdankt sie nicht nur den stets schlüssigen Programmen, sondern vor allem fünf ausgezeichneten Musikern: dem Diogenes Quartett und dem Pianisten Andreas Kirpal. ... Ein sehr energischer Mozart erklang da im Kleinen Konzertsaal im Gasteig, in einem dezidiert kraftvollen Ton gehalten, mehr dem Sturm und Drang verpflichtet, ja, mehr der Romantik, der großen Geste, als dem kühlen Klassiker-Intellekt. Und warum auch nicht? Das Stück ... gewann nur an Emotionalität. Das Diogenes Quartett favorisiert nicht nur den gemeinsamen Atem, sondern erst recht die gemeinsame Farbe. Deshalb überwältigte Schostakowitschs f-Moll-Quartett op. 122 fast noch mehr als der Mozart, weil hier das Stück selbst die einzelnen Musiker dazu animierte, sich auch tatsächlich als einzelne zu zeigen und zu behaupten. ...
Süddeutsche Zeitung, 27. Mai 2008
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... Das exzellente Diogenes Quartett entfaltete hier mit Mozarts Streichquartett C-Dur KV 465 jedenfalls bestens auf den Raum abgestimmt einen Vollklang, der doch die nötige Leichtigkeit besaß. Ungemein präzis in den Phrasierungen, der Rhythmik und der Intonation spielte es das „Dissonanzenquartett“ in hoher Klangkultur thematisch klar, griffig und mit feiner Spannung. ... Das Streichquartett Nr. 1 von György Ligeti schloss sich...passend an... Das...Ensemble ließ die Komposition nun nicht blockartig-additiv, sondern zusammenhängend wirken, setzte dazu viel kinetische Energie frei, traf den Witz und die Überraschungsmomente punktgenau. ...
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2008
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... Und die vier Musiker des Diogenes Quartetts verhalfen mit ihrem transparenten und spannungsreichen Spiel zu einem Hörerlebnis voller Esprit. Dialogisierend, imitierend oder im Unisono-Spiel führten die Musiker in gleichberechtigter Stellung ihrer Instrumente einen warmen, abgerundeten Gesamtklang vor, der fahle, schmerzliche Untertöne ebenso wie spielerische Heiterkeit in satter Klanglichkeit hörbar machte. ... Wundervoll reizten die Musiker das Klangspektrum ihrer Instrumente aus. ...
Süddeutsche Zeitung, 27. Februar 2008
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