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Diogenes Quartett - Biographie

„Es muss ein Glücksfall gewesen sein, der diese vier jungen Musiker zu einem Ensemble zusammengeführt hat.“ (SZ) Von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert, hat sich das Diogenes Quartett als ein erfolgreiches Streichquartett der jüngeren Generation einen Namen gemacht.
Seine rege Konzerttätigkeit führte das Diogenes Quartett in namhafte Säle wie die Kölner Philharmonie und zu verschiedenen Festivals, unter anderem dem Würzburger Mozartfest und den Europäischen Wochen Passau. Außerdem war es wiederholt Gast der Osnabrücker Kammermusiktage.
 
Zahlreiche Aufnahmen und Live-Mitschnitte des Quartetts entstanden beim Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk sowie dem Deutschland Radio Berlin. Neben Werken von Haydn, Mozart und Brahms enthalten die CD-Produktionen des Ensembles viele Ersteinspielungen, darunter von Friedrich Gernsheim und Engelbert Humperdinck. Die CDs sind bei den Labels cpo, Cavalli Records und Brilliant Classics verlegt.

Im Jahr 2000 gründete das Diogenes Quartett gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kammermusikpartner, dem Pianisten Andreas Kirpal, seine eigene Konzertreihe, über die die Süddeutsche Zeitung urteilt: „Dass die Reihe rückblicke zu den besten Kammermusik-Zyklen Münchens gehört, verdankt sie nicht nur den stets schlüssigen Programmen, sondern vor allem fünf ausgezeichneten Musikern.“

Besonders am Herzen liegt dem Ensemble die Arbeit mit Kindern. So gehören die Kinderkonzerte in Zusammenarbeit mit „concierto münchen“ schon seit Jahren zu seinem festen Konzertplan. Auf Anfrage des Henschel Quartetts führt das Diogenes Quartett seit Sommer 2010 als „Ensemble in Residenz“ Münchner Kinder in regelmäßigen Projekten in die spannende Welt der Kammermusik ein.

Neben dem eigentlichen Streichquartettrepertoire zeigt sich das Diogenes Quartett sehr offen neuen Konzertformen gegenüber, was das Cross Over Programm „A dream of Brahms“ zusammen mit dem Jazzquartett des Geigers Max Grosch (ehemaliges Gründungsmitglied des Diogenes Quartetts) eindrucksvoll unter Beweis stellt. Auf der Bühne improvisieren und interpretieren beide Ensembles die Musik von Johannes Brahms, wobei sich „Klassiker“ und „Jazzer“ mit sehr viel Respekt, aber auch großer Neugier begegnen.
 
1998 in München gegründet, sammelte das Diogenes Quartett entscheidende Erfahrungen bei bedeutenden Lehrern und Ensembles. Unter anderem arbeitete es mit Mitgliedern des Amadeus Quartetts und des La Salle Quartetts. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Hariolf Schlichtig, Lydia Dubrovskaya, Priya Mitchell, Tyler Duncan, Nabil Shehata, Anna Prohaska und das Buchberger Quartett.
2003 wurde es vom Amadeus Scholarship Fund, London, mit einem Stipendium ausgezeichnet.

Das Diogenes Quartett ist Gründungsmitglied im Verband Deutscher Streichquartette e.V., der im März 2012 zusammen mit Vertretern der Quartette Auryn, Henschel, Klenke, Kuss, Leipziger, Mandelring, Minguet und Vogler ins Leben gerufen wurde. Der VDSQ ist der weltweit erste Verband von Streichquartett Ensembles.

Seinen Namen verdankt das Diogenes Quartett der langjährigen Freundschaft, die die vier Musiker mit Rudolph C. Bettschart, dem Mitinhaber des Schweizer Diogenes Verlags, verbindet.


Stefan Kirpal, Violine
Gundula Kirpal, Violine
Julia Barthel, Viola
Stephen Ristau, Violoncello


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